So das ist der erste Eintrag aus Amerika.
Ich habes getan. Ich bin wirklich hier. Ich kanns nicht glauben.
Auf dem Weg nach Frankfurt ging es mir noch richtig schlecht. Ich habe mich so schrecklich gefühlt, dass wünsche ich echt keinem. Der Abschied von meiner Mutter ging recht schnell und ich habe gar nicht so viel geweint wie ich angenommen hatte. Wir sind ja auch ziemlich schnell durch die Sicherheitskontrolle und dann war ich ja auch abgelenkt.
Das Flugzeug war total groß. Ich saß in Reihe 56 und das war die letzte Reihe, und jede Reihe hatte zehn Sitze.
Bevor es dann aber endlich los ging, saßen wir erst mal noch eine ganze Stunde im Flugzeug ohne dass es geflogen ist.
Eigentlich dachte ich alle von der Organisation sitzen zusammen, war aber nicht so und so saß ich neben einem Polen der die ganze Zeit nur Alkohol in sich gekippt hat. Na ja jeder wie er will.
Da ich aber in der Nacht gar nicht geschlafen habe, wollte ich halt im Flugzeug schlafen, war aber auch nix, denn immer als ich gerade eingeschlafen bin hat der Typ mich angetippt weil das Flugpersonal schon wieder irgendwas gebracht hat,
Endlich angekommen war es einfach nur warm und wir hatten alle lange Sachen an, weil’s im Flugzeug kalt war.
Um 20 Uhr (in Deutschland 3 Uhr) bin ich dann auch schon ins Bett gegangen.
Am nächsten Morgen gab es dann schon das erste Problem: die Dusche.
Die sieht etwas anders aus, als bei uns und so brauchte ich eine Weile bis das Wasser an war und dann wieder eine Weile bis das Wasser warm war.
Blöd ist dass es draußen so warm ist dass man im T-Shirt und kurzer Hose rumlaufen kann und wenn man dann in ein Gebäude geht sind die Klimaanlagen so extrem stark eingestellt dass man eine Jacke braucht.
Und das Essen hier bringt mich um. Es ist gut, ist ja schließlich auch Fast Food, aber ich will nicht wissen wie ich in 10 Monaten aussehe.
Außerdem muss man nur auf die Straße sehen und man weiß, dass man nur in den USA sein kann. Überall sieht man diese großen Autos. Die Gebäude sind unglaublich hoch und die ganze Zeit hört man Sirenen von Polizei, Krankenwagen oder Feuerwehr.
Und die Wege in Chicago sind sehr, sehr sauber!!!Ich weiß auch nicht wie sie das hinkriegen aber man findet dort kaum Müll der rumliegt. Nachdem wir eine Weile im Bus rumgefahren sind, haben wir noch eine Bootsfahrt auf dem Lake Michigan gemacht. (Wir sind am Freitag auch mit dem Flugzeug drüber geflogen und natürlich hab ich uninformiertes Mädchen total gestaunt weil der sooooo riesig ist. Ich hatte einen kleinen überschaubaren See erwartet ^^)
Danach hab wir natürlich bei McDonald’s gegessen. Pommes heißen hier French Fries.
Am Abend bin ich wieder genauso früh ins Bett gegangen denn es hieß um 4 Uhr aufstehen!
Mein Flug ging zwar erst um 12.23 Uhr, demnach bin ich die letzte der Gruppe die Chicago verlassen hat, allerdings war das letzte Shuttle zum Flughafen um 7 Uhr. Demnach hätte mein Wake up call auch erst um 6 sein müssen, aber da meine Zimmermitbewohnerin die erste war die geflogen ist, war ihr Wake up call schon um 4. Immerhin hatte ich so genug Zeit um zu duschen, meine Sachen zu packen und mit meiner Mama zu telefonieren.
Es war zwar ein komisches Gefühl um 5 Uhr jemanden anzurufen, aber in Deutschland war es ja schon 12 Uhr.
Um 7 Uhr gings dann zum Flughafen und bei der Sicherheitskontrolle mussten wir sogar die Schuhe ausziehen. Und dann hieß es warten, warten, waaaaaarten.
Außerdem mussten wir so „wunderschöne“ blaue T-Shirts tragen wo „nacel open door“ drauf steht, damit die Gastfamilie mich auch erkennt. Völlig unnötig, denn ich habe meine Familie gleich erkannt und bin auf sie zu.
Das war erst verwirrend denn in Deutschland steigst du aus dem Flugzeug aus und kommst direkt in den Bereich zu den Koffern. Hier musste ich raus und an den Leuten vorbei laufen die gewartet haben dass sie in das Flugzeug reinkönnen und dann war ich wieder im normalen Flughafenbereich, musste eine Weile laufen und dann stand da auch schon meine Gastfamilie an der Gepäckausgabe, ich war total überrascht dass die da standen.
Chuck, Charlotte, Courtney und Collin haben mich abgeholt und hatten auch so n schönes Schild mit meinem Namen dabei xD
Die Fahrt war echt lang, aber das Auto ist auch so ein riesen Wagen und echt cool.
Als wir dann zur Einfahrt kamen hing sogar dort ein Schild „Welcome Home Elisabeth“ Ich war soooo überrascht, das ist so schön.
Und dann standen da auf dem Parkplatz ich glaube 4 Autos (wobei der Hummer von Bryce’s Freundin ist) und in der Garage dann noch mal eines sowie die Motorräder. Ich bin noch nie Motorrad gefahren, deshalb soll ich mal bei jemandem mitfahren. Uh das könnte lustig werden. Ich Angsthase auf einem Motorrad- einem Ding das nur zwei Räder hat!
Mein Zimmer ist wunderschön. Ich liebe es und kanns kaum abwarten meine Sachen auszupacken. Die Küche ist groß und gleich anschließend folgt das Wohnzimmer. Dann geht’s zum Eingangsbereich (mein Zimmer ist gleich an der Türe zur Garage) da gibt’s dann einen Living Room wenn Gäste kommen! Oben ist dann das Schlafzimmer, Austins Raum und Courtney’s Raum.
Unten ein Hobbyraum mit Billiard, Tischtennis, Computer und Wii (oder wie man das schreibt), Collins Raum und Bryce Raum.
Dann draußen der Whirlpool, eine riesige Fläche Gras und dann noch ein Mini Basketballplatz. Sowie der Bereich vom Hund, denn der bleibt draußen.
Oh man echt hammer, ich glaub ich muss das ganze mal filmen, damit ihr das auch sehen könnt.
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